Waschhaus, Hinterdorfstrasse, Mollis - Photographie

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Risse in den Mauern, ausgewaschene Säulen, abblätternder Putz, faulende Friese, die Fensterläden und Tür verwittert. Laut Befund war der Umgang notdürftig und unsachgemäss. Es drohte Zerfall. Dabei ist das 1750 im klassizistischen Stil erbaute Waschhaus im Garten des Herrensitzes Neuhaus an der Hinterdorfstrasse in Mollis äusserst charmant und zudem eines der wenigen dieser Gattung im Kanton. Heute sieht der Befund anders aus. Die Renovation mit Unterstützung von verschiedenen Stiftungen (Pro Patria, Pro Mollis, Sophie und Karl Binding Stiftung) und dem Glarner Heimatschutz machte es möglich. Aus dem verwunschenen Etwas wurde ein kleines Schmuckstück. Vor allem die Frontfassade auf der Ostseite weiss zu gefallen. Sie zeigt einen Portikus, ein von Säulen getragener, überdeckter Vorbau. Nur dass er in dieser Version nicht den Haupteingang einrahmt, sondern einen reich geschmückten Brunnen. Charmant eben und allemal ein Blickfang. (Text: Pro Patria/Projekte/Glarus)

05/2012