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Die Projekte auf der Zeitachse oder in mehr Detail

Projekt Zeitdauer Beschreibung
Abeggweg, Zürich
03/2015 to 09/2017

Das Wohnhaus Abeggweg 17 in Zürich-Unterstrass ist Teil einer Zeile Reiheneinfamilienhäuser die in den 30er Jahre gebaut wurden.
Durch den Umbau wird die Oeffnung zum Garten via Balkon mit Treppe und der strassenseitigen Zugang als Windfang aufgewertet. Im Dachgeschoss entsteht dank Licht durch Gauben mehr Wohnraum. Im Innern des Hauses wird der knappe Raum geschickt strukturiert, so dass Grosszügigkeit entsteht.
Solare Energietechnik mit regenerativer Wärmepumpe bringt das Haus technisch in die heutige Zeit.

Pflegezentrum In der Au, Volketswil 06/2017

Die drei Alterswohnbauten „In der Au“ werden mit einem prägnanten Gebäude zu einem Ensemble ergänzt. Die zentrale, das Areal trennende Achse wird zu einer Abfolge von öffentlichen Räumen mit unterschiedlichem Charakter weiterentwickelt. Im Zentrum entsteht eine gemeinsame Mitte, ein öffentlicher Platz als Verteiler zu den vier Gebäuden. Der Haupteingang ist von der Zentralstrasse her intuitiv auffindbar.
Das neue Pflegeheim bietet insgesamt 136 BewohnerInnen Platz. Die Eingangshalle mit Empfang und Wartebereich ist einladend, übersichtlich und gut mit Tageslicht versorgt. In den Obergeschossen bilden jeweils 15 Bewohnerzimmer einen Wohnbereich. Um den räumlich grosszüigen Dorfplatz im Kern des Gebäudes gruppieren sich die Wohn/Essbereiche, die Liftanlager und das Stationsbüro und ermöglichen einen übersichtlichen Betrieb

Belebung und Gestaltung Dorfzentrum Au 06/2017 Mögliche Etappierung der verschiedenen Bauträger

Die Gemeinde Au strebt in Zusammenarbeit mit der katholischen Kirchgemeinde Au, der Ortsgemeinde Au und der Primarschulgemeinde Au-Heerbrugg eine Belebung, Erneuerung und Aufwertung ihres Dorfzentrums in Au an. Dazu hat die Gemeinde einen architektonischen Projektwettbewerb ausgeschrieben.

Das ortsbauliche Konzept sieht eine weitgehende Neuinterpretation des Ortes mit der Setzung von mehreren eigenständigen Volumen vor. Parallel zur Hauptstrasse, von dieser aber deutlich zurückgesetzt, ist der Baukörper der Gemeindeverwaltung situiert, der als Pendant zur Kirche einen konischen Zwischenraum aufspannt, dem die Bedeutung des künftigen Dorfplatzes zukommt. Das repräsentative Verwaltungsgebäude trennt den Platz vom Verkehr der Hauptstrasse, verbindet die beiden öffentlichen Räume aber durch eine offene erdgeschossige Halle, die als gedeckter zur Strasse abschliessbarer Veranstaltungsort für Konzerte Versammlungen, Märkte etc. dienen soll.
Diese drei Volumen bestimmen zusammen mit der Kirche und dem Gasthaus Engel die neue Mitte des Ortes und schaffen durch ihre klare Volumetrie und ihre Situierung zueinander eine Abfolge an öffentlichen Räumen und Plätzen die unterschiedlichen Anforderungen erfüllen.

Heilpädagogisches Zentrum, Arenaweg, Oberurnen
10/2013 to 06/2017
Betonrippen auf massiven Unterzügen charakterisieren die Schulwelt. Die Rippenzwischenräume ermöglichen konsequente Systemtrennung und Nachrüstbarkeit. Photographie: Martin Stollenwerk, Zürich

Ziel der Bauherrschaft war, die bisher örtliche voneinander getrennten Schul- und Internatsplätze an einem Standort zu vereinen. Das Grundstück für den Neubau liegt auf dem flachen Talboden der Linthebene am südlichen Siedlungsrand von Oberurnen. Als dreigeschossiges und in drei Segmente gegliedertes Volumen besetzt der Neubau den Schwerpunkt des Grundstücks und nimmt Bezug auf die unterschiedlichen Massstäbe der Nachbarschaft. Durch die gezielten Staffelungen gelingt es dem Haus in seinem Innern viel Licht und Sonne einzufangen, und es entstehen kleinräumliche Situationen, die eine wirkungsvolle Beziehung zum Aussenraum zulassen. Die Heilpädagogische Schule und das Internat sind gestapelt und in einem Gebäude angeordnet. Über eine zentrale Halle verbunden ist auf den zwei unteren Geschossen die Schule organisiert. Im Zugangsgeschoss befinden sich alle öffentlichen und allgemeinen Nutzungen. Darüber sind die Unterrichts- und Pädagogikräume, die Bibliothek und das Freiluftklassenzimmer angeordnet. Separat von aussen erschlossen, liegen im obersten Geschoss die drei Wohngruppen des Internats und profitieren dank eingezogenen Dachterrassen von Schutz und Aussicht gleichermassen. Der architektonische Auftritt des Neubaus des HPZ fasst die unterschiedlichen Nutzungen hinter der Fassade durch eine einheitliche Materialisierung und Befensterung zusammen.

Spiel- Werk- und Begegnungsraum im Kulturpark, Zürich 05/2017

In der Überbauung Kulturpark in Zürich West soll ein Spiel-, Werk- und Begegnungsraum entstehen - ein grosser, vielfältig nutzbarer Raum für Kinder und Familien.
Aus einfachen und robusten Materialien wurden die für die unterschiedlichen Nutzungen notwendigen Möbel als Raumtrenner und Stauraum entworfen und gebaut. Gezielte Farbakzente und Leuchten vermitteln Wohnlichkeit und den idealen Rahmen für die verschiedenen Aktivitäten.

Reihenhaussiedlung Düsseldorf 03/2017

Für eine neue Wohnhaussiedlung in Düsseldorf Eller sollen Reihenhaustypen entwickelt werden für bezahlbaren und qualitativen Wohnraum.
Entstanden ist ein Haus wie ein Schweizer Sackmesser: „Schmal und handlich. Drinnen hat es alles, was man braucht. Präzise und praktisch.“

Ein Haus ohne Unterkellerung, mit kompakter Hülle. Knapp im Grundriss, grosszügig im Schnitt.
Mit vom Industriebau erprobten, effizienten Konstruktionsprinzipien. Einen Rahmen für die Gestaltung des eigenen Hauses im Einklang mit der Erscheinung der Siedlung.

Die um einen Lauf erweiterte Treppe ermöglicht Zimmererschliessungen ohne Gangfläche. Die einfache Struktur ermöglicht eigenständige Umsetzungen von Doppelgeschossigkeiten und Aussenräumen. Der Holzbau minimiert Wärmebrücken und schafft angenehmes Wohnklima.

Wohnhäuser, Mühleholz, Vaduz
06/2014 to 03/2017
Foto Martin Stollenwerk

Die Buche steht im Zentrum. Drei Bauten und eine Pergola spannen einen Raum um den Baum auf. Ein gemeinsamer Weg verbindet sie und weitet sich zur Erschliessung, jeweils direkt im Erdgeschoss oder über gedeckte Aussentreppen. Die Bauten verzahnen sich mit einem leichten Versatz in ihrer Mitte und stärken so einerseits ihren Zusammenhalt, schaffen andernseits jeweils mehr Raum zwischen den Körpern. Ausser der Studiowohnung und dem Atelier sind alle anderen fünf Wohnungen ca. 100 m2 gross und verfügen wahlweise über 2 oder 3 Schlafzimmer. Als gemeinschaftliches Element kann die Pergola mit Steintisch und Feuerstelle von allen benutzt werden.

Arealentwicklung Bubikon 10/2016

Für das Areal Platte in Bubikon wird im Rahmen eines Studienauftrages mit Präqualifikation eine Planungstrategie für die Entwicklung des heterogen gewachsenen Areals gesucht.

Das entwickelte Konzept ist kein Endzustand, sondern ein Gedankengerüst, um Absichten zu klären. Es ist Ausgangslage zur Beschreibung eines möglichen, langfristigen Prozesses. Grundlegend ist der Neubau am öffentlichen Platz, als sichtbares Zeichen der künftigen Entwicklung.
Der Neubau, das Gemeinschaftshaus, hat eine eigenständige architektonische Identität, die auf den ländlichen Kontext reagiert. Die Nutzungen im Erdgeschoss des neuen Gebäudes sind öffentlich wie alle Nutzungen zur neuen Mitte hin. In den Obergeschossen lassen die Clusterwohnungen eine Vielzahl unterschiedlicher Bewohnerstrukturen zu und bieten neben Gemeinschaftsbereichen auch private Räume.

Haus Sunnezyt, Ennenda
04/2015 to 09/2016
Südseite mit Sonnenuhr · Photographie: Martin Stollenwerk

Das stattliche spätbarocke Doppelhaus wurde von den Handelsleuten Balthasar und Rudolf Aebli 1781/82 erstellt.
Das Objekt ist Teil des geschützten Ortsbildes von nationaler Bedeutung (ISOS) von Ennenda und als Einzelobjekt im Inventar der geschützten Kulturgüter der Schweiz von regionaler Bedeutung (KGS-B) aufgelistet.

Das Ziel der Fassadensanierung war es, die Schäden an Dach, Fassade, Natursteinarbeiten, original erhaltenen Vorfenstern, Fensterläden und Vordächern zu beseitigen. Die Übermalung der Sonnenuhr sowie das aufgefrischte Farbkonzept verleihen dem Haus neuen Glanz. Die Fassadensanierung wurde mit einem Beitrag der kantonalen Denkmalpflege unterstützt und gewürdigt.

Café am See, Weesen 09/2016

Am östlichen Zugang von Weesen gelegen, folgt das Projekt der Logik der bestehenden Städtlistruktur. Mit den neuen Baukörpern zeigt sich im Schwarzplan eine adäquate Körnung: Die mehrgeschossigen Hochbauten und ergänzenden Freiflächen stehen in ausgewogenem Verhältnis zueinander. Die beiden Baukörper sind so gesetzt, dass sie die volumetrischen Eigenheiten der unmittelbaren Umgebung übernehmen und die für den Ort typische Durchlässigkeit zwischen den Baukörpern weiter führen. Der Fussabdruck wirkt kompakt, wenngleich die vermeintlich freigestellten Volumen im Erdgeschoss miteinander verbunden sind. Kunden von Shop und Café wie Bewohner der beiden Häuser profitieren gleichsam vom strassenabgewandten Ankunftsbereich und der einfachen Auffindbarkeit sämtlicher Hauseingänge.

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